Burberry

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Lucky Number 17! Am 17. September um 17:00 Uhr waren alle Augen der Modewelt auf das meist erwartete Event der Saison gerichtet: Riccardo Tiscis Debüt-Runway-Show SS19 für das britische Traditionshaus Burberry. Der italienische Designer ist den meisten wohl noch aus seiner Zeit als Creative Director bei Givenchy bekannt, wo er zwölf Jahre verbrachte und das Brand mit seiner einzigartigen Bildwelt aus Streetstyle, Tailoring und Rottweiler-Prints prägte. Bereits vor der Präsentation der Kollektion verpasste er als Kreativdirektor dem bekannten Logo ein Makeover, indem er den Reiter mit Pferd verschwinden ließ und zusammen mit dem berühmten britischen Grafikdesigner Peter Saville eine serifenlose Typografie entwickelte. Und auch der Flagship Store auf der Londoner Regent Street zeigt sich in einer künstlerischen Version seiner selbst: mit einer dreistöckigen Installation des Künstlers Graham Hudson, welche den Titel „Sisyphus Reclined“ trägt.

Dieser Drang nach Veränderung und Neuanfang spiegelt sich auch in seiner Vision für die SS19 Show wider, welche der Designer treffenderweise „Kingdom“ betitelte, als Hommage an das Vereinigte Königsreich.  Alle Generationen, Mütter und Väter, als auch Töchter und Söhne, sollen sich unter dem berühmten „Nova Check“ Karomuster des Traditionshauses in der Kollektion wiederfinden. Das neue Burberry soll im Zeichen einer Inklusion aller Schichten der britischen Gesellschaft und des kulturellen Eklektizismus stehen: Savile Row Know-how trifft britischen Streetstyle und of course Punk.

Aufgeteilt wurde die Präsentation von Tisci in drei Teile: Refined – Relaxed – Evening. Bereits die ersten Looks des Designers zeigten einen Abschied von Christopher Baileys Vision, welcher seine letzte Kollektion für das Haus mit Graffiti und Regenbogenkaros beendete. Den Eröffnungslook bildete der klassische Trenchcoat, der in seiner Neuinterpretation den schmalen Gürtel durch ein elastisches Pendant in einer eleganten Kontrastfarbe ersetzt. Typisch für Tisci ist zudem die figurbetonte Silhouette der Entwürfe. Hier treffen Seidenkleider auf Pencil Skirts mit dem neuen Logo. Und auch für die Herren der Schöpfung gibt es klassische Schnitte mit modernen Twists: enganliegende Zweireiher, Nadelstreifenanzüge und Brogues wurden durch das Tragen einer Kette mit Schloss um die Taille modernisiert.

Doch Riccardo Tisci wäre nicht Riccardo Tisci, wenn er nicht seine Leidenschaft für Streetwear und Sportswear einbringen würde. Im zweiten Teil – „Relaxed“ – zeigt er die Alternative zu „Refined“. Die Trenchcoats werden kürzer, die Schnitte dekonstruiert – dabei kombiniert Tisci verschiedenste Muster mit Schwarz-Weiß-Drucken und Schriftzügen, um eine zeitgemäße Formsprache zu erschaffen. Der „relaxed“ Mann tauscht den klassischen Anzug gegen kurzärmelige Bowling Hemden und Jacken mit Patches für einen zeitgenössischen Look ein. Eines der Highlights war das Hemd mit der Aufschrift „Why did they kill Bambi?“, welche von vielen als Verweis auf Burberrys neue No-Fur Policy verweist.  Komplettiert werden die neuen Silhouetten für Frauen und Männer mit Reisepässen an Ketten – ein latenter Verweis auf den Brexit?

Die Show endete mit der letzten Kategorie „Evening“. Sieben lange Jersey-Kleider wurden präsentiert, welche mit goldenen und schwarzen Stickereien zur perfekten Abendgarderobe aufgewertet wurden. Das männliche Gegenstück bildeten hierzu perfekt geschneiderte Anzüge in dunklen Farben. In den 134 gezeigten Looks scheint Riccardo Tiscis Mission klar: einem 126 Jahre alten Traditionsunternehmen den Weg in eine neue Ära zu zeigen.

Auch wir sind gespannt darauf, auf welche Reise Riccardo Tisci das Traditionshaus nehmen wird. Wir freuen uns schon sehr, Ihnen die neue Kollektion von Burberry bei uns in allen Filialen für Damen und Herren präsentieren zu können und zu erfahren, wie Ihnen dieser moderne Zukunftsentwurf gefällt. 

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